41. DAFTA

Perspektiven des Datenschutzrechts 2018 - Anforderungen und Praxis

Wenn Sie die 41. DAFTA und das 36. RDV-Forum buchen, wird der Kombi-Rabatt im Warenkorb abgezogen.

Der Preis für Nichtmitglieder beträgt dann:

  • 1.400,- Euro (netto) bzw. 1.666,- Euro (brutto)

 

Für GDD-Mitglieder beträgt der Preis:

  • 1.300,- Euro (netto) bzw. 1.547,- Euro (brutto) 
16.-17.11.2017 | Köln

1.428,00 € inkl. MwSt.

(1.200,00 € netto)


Köln

16.-17.11.2017

Beginn erster Tag 09:15 Uhr
Ende letzter Tag 13:30 Uhr

 



Auszug aus dem Programm

IT-Sicherheit - Aktuelle Entwicklungen

Zielsetzung: Die IT-Sicherheit muss sich ständig neuen technischen Herausforderungen stellen. Mittlerweile entwickeln sich aber auch rechtliche Vorgaben, die beachtet werden müssen. In diesem Forum wird beiden Aspekten Rechnung getragen.

Eine technische Herausforderung ist das Löschen von Daten, gerade Solid State Disks (SSDs) und Flash-Speicher (USB-Stick, Speicherkarten) erwiesen sich als besonders widerspenstig beim Löschen.

Aus IT-Sicherheitsgesetz, NIS-Richtlinie und KRITIS-Verordnung folgen für Unternehmen und Organisationen umfangreiche Pflichten bzgl. IT-Sicherheit. Wer ist betroffen und was muss ein Unternehmen/eine Organisation beachten.

  • Sicheres Löschen von Daten auf SSDs

 

Referent: Alexander Neumann, RedTeam Pentesting GmbH, Aachen

  • IT-Sicherheit: aktuelle rechtliche Einwicklungen

 

Referent: Steve Ritter, Referat IT-Sicherheit und Recht, BSi - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

 

ePrivacy-Verordnung

Zielsetzung:Auch für den Bereich der elektronischen Kommunikation werden sich die Grundanforderungen des Datenschutzes zukünftig aus einer europaweit geltenden Verordnung ergeben. Die neue ePrivacy Verordnung, welche an den hohen Sanktionsrahmen der der DS-GVO gekoppelt werden soll, wirft ihre Schatten und wesentlichen Fragen voraus: Ist eine sektorspezifische Datenschutzregulierung für den Telekommunikationsbereich neben der DS-GVO noch sinnhaft? Wird die Einwilligung zukünftig die einzig maßgebliche Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung sein? Und was gilt zukünftig für digitale Werbung? Die Referentinnen aus Wirtschaft und Aufsichtsbehörde beleuchten die jeweiligen Anforderungen und Entwicklungen aus ihrer Perspektive.

  • „ePrivacyverordnung: Quo vadis digitale Werbung?“

 

Referentin: Dr. Sachiko Scheuing, Vorstandsvorsitzende der Federation of European Direct and Interactive Marketing (FEDMA) und Europäische Datenschutzbeauftragte der Acxiom Deutschland GmbH, Neu-Isenburg

  • „ePrivacy in der Zukunft- Was wird sich ändern?“

 

Referentin: Frau AnjaHartmann,Leiterin Referat 24 – Telemedien, Postdienste, Telekommunikation, BfDI

Leitung: Gabriela Krader, Deutsche Post DHL Group, Bonn; stellv. Vorstandsvorsitzende der GDD e.V., Bonn

 

Anpassungserfordernisse der DS-GVO für öffentliche Stellen – Schwerpunktthemen aus der aufsichtsbehördlichen Praxis und der Gesetzgebung des Bundes und der Länder

Zielsetzung: Die europäische Datenschutz-Grundverordnung ist ab 25. Mai 2018 für öffentliche wie für nicht-öffentliche Stellen unmittelbar anzuwendendes Recht. Auch wenn zahlreiche Regelungsermächtigungen den Fortbestand bewährter nationaler Datenschutzbestimmungen des öffentlichen Bereichs sichern sollen, bleiben für den Bundes- und die Landesgesetzgeber zahlreiche neue Aufgaben zu lösen. Neben diesen nationalen Ergänzungen der DS-GVO muss die Datenschutzpraxis die an die Verantwortlichen gerichteten Anforderungen der DS-GVO berücksichtigen, zu deren Konkretisierung insbesondere die Aufsichtsbehörden maßgebliche Hilfestellungen geben können.

Das Forum informiert über Schwerpunktfragen aus der aufsichtsbehördlichen Beratungspraxis im öffentlichen Bereich und wesentliche Entwicklungen der Anpassungsgesetzgebung auf Bundes- und Landesebene.

Referentin: Barbara Thiel, Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Vorsitzende der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder, Hannover

Referent: Michael Will, Leiter des Sachgebiets Datenschutz im Bayrischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr, München

Leitung: Dr. Martin Zilkens, behördlicher Datenschutzbeauftragter der Landeshauptstadt Düsseldorf; GDD-Vorstand, Bonn

 

Die neuen Aufgaben des Datenschutzbeauftragten nach der DS-GVO

Zielsetzung: Die DS-GVO wird auch für das Berufsbild der Datenschutzbeauftragten viele Neuerungen mit sich bringen. Datenschutzbeauftragte werden weiterhin dabei unterstützen, die Einhaltung der neuen Regelungen zu gewährleisten. So bringen sie z.B. Instrumente zur Anwendung, die der Einhaltung der Rechenschaftspflicht dienen (wie etwa die Erleichterung der Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen und -Überprüfungen) und stellen wichtige Vermittler zwischen den Beteiligten, wie z. B. Aufsichtsbehörden, Betroffenen und Behörden bzw. Unternehmen dar. In diesem Zusammenhang stellen sich zahlreiche Fragen, wie z.B. nach den konkreten Aufgaben des DSB, seinen Befugnissen und seiner Stellung im Unternehmen bzw. der Behörde.

In dem Forum werden u.a. die folgenden Fragestellungen dargestellt und diskutiert:

  • Was ergibt sich aus dem neuen BDSG für den DSB?
  • Wie muss der DSB seine Beratungs- und Kontrollpflichten wahrnehmen?
  • Welche Unterrichtungspflichten hat er gegenüber dem Verantwortlichen und den Beschäftigten?
  • Was sind seine Befugnisse?
  • Wo und wie sind die Kontaktdaten des DSB zu veröffentlichen und was ist der Aufsichtsbehörde konkret zu melden?
  • Was ist zu beachten, wenn ein Konzerndatenschutzbeauftragter benannt wird?

 

Aufgaben, Befugnisse und Stellung der Datenschutzbeauftragten nach der DS-GVO

Referentin: Frau Daniela Bartels,Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW), Düsseldorf

Leitung: Harald Eul, HEC Harald Eul Consulting GmbH, Brühl; GDD-Vorstand, Bonn

 

Spezialforum: Gesundheits- und Sozialdatenschutz - Hat der Datenschutz die ihm zuste-hende Rolle im Gesundheitswesen inne und welche wäre das überhaupt?

Zielsetzung: Welchen Einfluss hat das Datenschutzrecht als solches, speziell aber die anste-hende Rechtsreform auf das Gesundheits- und Sozialwesen? Wie gehen Institutionen und Akteure insbesondere im Gesundheitswesen damit um - oder sollten es tun?

  • Auswirkungen deutscher Gesetzgebungsbemühungen im Umfeld der DS-GVO auf das Gesundheits- und Sozialwesen

 

Referent: RA Dr. Philipp Kircher, Working Group Digital Health, Dierks+Bohle Rechts-anwälte Partnerschaft mbB, Berlin

  • Konfliktfeld Datenschutz - Krankenhäuser begegnen den Anforderungen sehr unter-schiedlich

 

Referent: RA Stefan Strüwe, Seniorberater Datenschutz, CURACON GmbH Wirtschaftsprü-fungsgesellschaft, Münster

  • Veränderung des Datenschutz- und Datensicherheits-Eco-Systems verändern die Rollen und Mittel für die beteiligten Akteure

 

Referent: Prof. Dr. habil. Bernd Blobel, Universität Regensburg, Medizinische Fakultät

Leitung:  David Koeppe, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin; Leiter GDD-AK „Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen“


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